Putenbrust mit Hokkaido Kürbis

Sintflutartiger Regen, Herbststürme, die Temperatur nicht zu kalt. Was braucht es da? Drei Dinge braucht es nur:

Einen vernünftigen Topf, eine Putenbrust und einen Hokkaido Kürbis. Über den Topf wird hier an anderer Stelle noch ausführlich berichtet. Die Putenbrust ist ein 1Kg Stück und wird halbiert. Das genügt für zwei Personen für zwei Tage. Der Hokkaido ist mitlerweile wohl fast Jedem bekannt. Es ist ein Herbst/Wintergemüse. Beim Kauf einfach anklopfen. Klingt es hohl, ist er reif. Er sollte nicht geschält werden. Die Schale ist sehr dünn, wird beim Kochen weich und gibt viel Aroma. Das Innere ist leicht zu entfernen. Mit einem Löffel können die Kerne und das faserige Innenleben einfach herausgeschubst werden. Nun zu unserem Gericht.

Wir brauchen:

etwa 1/2 Putenbrust

einen Hokkaido Kürbis

einen Schluck Riesling

Salz, Orangenpfeffer, Kurkuma

1-2 El Orangensirup

Die Putenbrust in mundgerechte Stückchen schneiden und anbraten. In der Zwischenzeit den Kürbis abwaschen und den Zipfel kappen. Den Kürbis in Würfel schneiden. Nicht zu klein, sonst verkocht er. Zu dem angebratenen Fleisch geben und kurz anschwitzen lassen. Mit einem Schluck Riesling ablöschen und mit Wasser aufgießen. Mit Salz, und Pfeffer würzen. Der Orangenpfeffer gibt ein sehr schönes Aroma. Hat man keinen, tut’s auch schwarzer Pfeffer. Kukuma kann in wirklich anständiger Menge dazu, je nach individuellem Geschmack. Wir lieben Kurkuma, deshalb kommt ordentlich viel rein. Ich hatte eine Flasche Orangensirup offen und habe 3 El hineingegeben. Dadurch bekommt das Gericht einen herb/fruchtigen Touch. Sehr lecker! Das Ganze nun ca 45 Min schmoren lassen. Die Soße ein wenig binden und Joghurt daran geben.

Wir haben Gnocchi dazu gegessen. Am zweiten Tag gab es dann Basmati Reis. Aber auch Kartoffeln passen wunderbar.

Zum Basmati hab ich hier einen ganz interressanten Link. Schön zu wissen, daß man nicht immer das ißt, von dem man denkt, was es ist!

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